Heißluftfritteuse ohne Teflon Test
Die besten Heißluftfritteusen ohne Teflon Testsieger
KHF-550 Heißluftfritteuse, 5,5 Liter, 1.200 W, Touchdisplay, Frittierkorb aus Glas
Die KHF-550 Heißluftfritteuse überzeugt mit einem modernen Design und einer durchdachten Kombination aus Leistung, Komfort und Innovation. Mit einem Fassungsvermögen von 5,5 Litern eignet sie sich ideal für Familien oder Haushalte mit mehreren Personen. Besonders hervorzuheben ist der Frittierkorb aus Glas, der eine klare Sicht auf den Garprozess bietet – ganz ohne den Deckel öffnen zu müssen. Das Touchdisplay sorgt für eine intuitive Bedienung, während die 1.200 Watt Leistung für gleichmäßig gegarte, knusprige Ergebnisse sorgen. Zudem lässt sich das Gerät leicht reinigen, da viele Teile spülmaschinengeeignet sind.
Checkliste – Vor- und Nachteile
✅ Glas-Frittierkorb ermöglicht Sichtkontrolle ohne Öffnen
✅ Energiesparend und gleichmäßige Hitzeverteilung
✅ Leichte Bedienung dank Touchdisplay
❌ Etwas geringere Leistung im Vergleich zu High-End-Modellen
❌ Kein Dual-Zonen-System
Russell Hobbs Heißluftfritteuse XXL 8,3L Rapid AirFryer
Die Russell Hobbs XXL Rapid AirFryer bietet mit 8,3 Litern Fassungsvermögen reichlich Platz für größere Portionen – ideal für Familien oder gesellige Abende. Dank der Rapid Air-Technologie zirkuliert die heiße Luft effizient, wodurch Speisen außen knusprig und innen saftig werden. Trotz des großen Volumens ist das Gehäuse kompakt und platzsparend gestaltet. Das Gerät verfügt über mehrere voreingestellte Programme, die das Kochen verschiedener Gerichte erleichtern. Auch die Reinigung ist einfach, da der Frittierkorb antihaftbeschichtet und herausnehmbar ist.
Checkliste – Vor- und Nachteile
✅ Großes Volumen bei kompaktem Design
✅ Gleichmäßige Garergebnisse dank Rapid Air-Technologie
✅ Einfache Reinigung und intuitive Bedienung
❌ Kein Sichtfenster während des Betriebs
❌ Relativ laut bei voller Leistung
Ninja Foodi MAX Dual Zone Heißluftfritteuse [AF400EUCP]
Die Ninja Foodi MAX Dual Zone AF400EUCP ist eine Premium-Heißluftfritteuse mit zwei unabhängigen Garzonen, die es ermöglichen, zwei Gerichte gleichzeitig zuzubereiten – mit unterschiedlichen Temperaturen und Zeiten. Mit einer Leistung von 2.470 Watt gehört sie zu den leistungsstärksten Geräten am Markt. Die DualZone-Technologie spart Zeit und Energie, da sich die Garkammern individuell steuern oder synchronisieren lassen. Das große Fassungsvermögen eignet sich hervorragend für Familien und Hobbyköche, die maximale Flexibilität suchen.
Checkliste – Vor- und Nachteile
✅ Zwei getrennte Garzonen mit unabhängiger Steuerung
✅ Sehr hohe Leistung für schnelle Ergebnisse
✅ Große Vielseitigkeit mit voreingestellten Programmen
❌ Höherer Stromverbrauch als kleinere Modelle
❌ Etwas größer und schwerer – braucht mehr Platz
⭐ Stillstern Heißluftfritteuse 12L mit LED-Touchscreen
Die Stillstern Heißluftfritteuse 12L ist ein wahres Multitalent für die Küche. Mit ihrem großen 12-Liter-Volumen fungiert sie nicht nur als Fritteuse, sondern auch als Mini-Backofen. Der LED-Touchscreen bietet Zugriff auf 12 voreingestellte Programme, mit denen sich alles von Pommes über Hähnchen bis hin zu Kuchen zubereiten lässt. Im Lieferumfang ist zudem ein umfangreiches Rezeptbuch auf Deutsch enthalten, das den Einstieg erleichtert. Die gleichmäßige Heißluftzirkulation sorgt für knusprige Ergebnisse mit bis zu 80 % weniger Fett.
Checkliste – Vor- und Nachteile
✅ Sehr großes Fassungsvermögen (12L)
✅ Multifunktional – ersetzt mehrere Küchengeräte
✅ Inklusive Rezeptbuch und Zubehör
❌ Braucht viel Platz in der Küche
❌ Etwas längere Aufheizzeit
Russell Hobbs Heißluftfritteuse XL 5,5L Rapid AirFryer
Die Russell Hobbs XL Heißluftfritteuse bietet eine ausgewogene Kombination aus kompaktem Design und ausreichendem Fassungsvermögen von 5,5 Litern. Sie nutzt die bewährte Rapid Air-Technologie, um Speisen schnell, gleichmäßig und fettarm zuzubereiten. Ideal für kleine bis mittlere Haushalte, überzeugt sie durch ihre einfache Bedienung und zuverlässige Garergebnisse. Der Frittierkorb ist herausnehmbar und leicht zu reinigen, was den Alltag deutlich erleichtert.
Checkliste – Vor- und Nachteile
✅ Kompaktes Design, ideal für kleinere Küchen
✅ Gleichmäßige Ergebnisse dank Rapid Air
✅ Einfache Reinigung
❌ Kein Sichtfenster oder Dual-Zonen-System
❌ Für sehr große Familien etwas zu klein
Cuisinart XXL 10.4L Zweizonen-Heißluftfritteuse (PFAS-frei)
Die Cuisinart XXL 10.4L Zweizonen-Heißluftfritteuse punktet mit einem besonders umwelt- und gesundheitsbewussten Konzept: Sie ist PFAS- und chemikalienfrei, was sie zu einer der sichersten Optionen auf dem Markt macht. Das große Volumen von 10,4 Litern sowie die Zweizonen-Technologie ermöglichen flexibles Kochen von zwei Gerichten gleichzeitig. Die leistungsstarke Heißluftzirkulation sorgt für gleichmäßige Bräunung, und das edle Design passt in jede moderne Küche. Ideal für Familien, die Wert auf gesunde Ernährung und Nachhaltigkeit legen.
Checkliste – Vor- und Nachteile
✅ PFAS-frei und umweltfreundlich
✅ Zwei Zonen für paralleles Garen
✅ Großes Fassungsvermögen und hochwertige Verarbeitung
❌ Preislich im oberen Segment
❌ Relativ schwer und sperrig
Meine Erfahrungen mit einer Heißluftfritteuse ohne Teflon
Als ich mir vor einiger Zeit eine neue Heißluftfritteuse kaufen wollte, hatte ich ein bestimmtes Kriterium im Kopf: Sie sollte ohne Teflon sein. Mir war das nicht sofort wichtig – anfangs dachte ich, diese Beschichtungen seien doch längst unbedenklich. Doch je tiefer ich mich eingelesen habe, desto mehr Zweifel bekam ich. Ich stieß auf Begriffe wie PTFE, PFAS und PFOA, und plötzlich klang das alles gar nicht mehr so harmlos. Ich fing an, über Alternativen nachzudenken.
Was mir dabei aufgefallen ist: Über Heißluftfritteusen ohne Teflon gibt es zwar unzählige Diskussionen in Foren, aber erstaunlich wenige klare Informationen. Ich will hier meine eigenen Erfahrungen teilen, zeigen, worauf ich beim Kauf geachtet habe, welche Geräte wirklich infrage kommen und wie sich der Umstieg im Alltag anfühlt.
Warum ich mich mit dem Thema überhaupt beschäftigt habe
Ich hatte vorher ein klassisches Modell mit Antihaftbeschichtung. Nach knapp einem Jahr sah der Korb aber nicht mehr gut aus. Kleine Kratzer, ein paar matte Stellen – nichts Dramatisches, dachte ich zuerst. Doch irgendwann kam die Frage auf, was eigentlich passiert, wenn sich winzige Partikel dieser Beschichtung ablösen. Ich wusste, dass PTFE bei sehr hohen Temperaturen zerfallen kann, und ich wollte kein Risiko eingehen, auch wenn die Hersteller das oft verharmlosen.
Ich bin niemand, der Dinge übermäßig kritisch sieht, aber sobald Essen im Spiel ist, werde ich vorsichtig. Also fing ich an zu recherchieren, welche Heißluftfritteusen ohne Teflon erhältlich sind. Und das war schwieriger, als ich dachte.
Warum so viele Geräte trotzdem mit Teflon arbeiten
Wenn man ehrlich ist: Teflon hat praktische Eigenschaften. Es sorgt dafür, dass kaum etwas anklebt, und erleichtert die Reinigung enorm. Genau deshalb verwenden viele Hersteller es nach wie vor. Das Problem ist nur, dass PTFE chemisch sehr stabil ist, sich aber bei hohen Temperaturen zersetzen kann. Außerdem gibt es berechtigte Kritik an der gesamten Gruppe dieser Stoffe, weil sie schwer abbaubar sind und in der Umwelt lange bestehen bleiben.
Ich wollte also ein Gerät, das ähnliche Vorteile hat – aber ohne diese Art von Beschichtung auskommt. Also habe ich mir angeschaut, welche Alternativen es gibt.
Materialien, die ohne Teflon funktionieren
Keramik als Ersatz
Eine Option, über die man immer wieder liest, sind Keramikbeschichtungen. Sie gelten als PFAS-frei, sind relativ hitzebeständig und lassen sich ebenfalls gut reinigen. Ich hatte zunächst Sorge, dass Keramik empfindlicher ist und schneller splittert, aber bei hochwertigen Geräten scheint das kein Problem zu sein.
Ein Modell, das ich getestet habe, hatte eine hellgraue Keramikschicht. Der Korb fühlte sich stabil an, und auch nach mehreren Wochen intensiver Nutzung blieb die Oberfläche glatt. Ich habe darin Gemüsechips, Pommes und Hähnchenstücke gemacht – alles ließ sich leicht herausnehmen, ohne dass etwas festklebte.
Edelstahl – robust, aber anders im Handling
Die zweite Alternative ist Edelstahl. Ein Korb aus Edelstahl hat natürlich keine Antihaftbeschichtung, das heißt, man muss ein bisschen anders damit umgehen. Wer komplett fettfrei garen will, braucht etwas mehr Geduld, denn ohne eine dünne Schicht Öl kann es passieren, dass etwas ansetzt. Dafür ist Edelstahl fast unverwüstlich. Keine Kratzer, kein Abrieb, kein Nachdenken über Chemie.
Ich mag diese Variante besonders bei Geräten, die sich anfühlen, als wären sie für die Ewigkeit gebaut. Das Material wirkt hochwertig und lässt sich gut reinigen – im Zweifel auch einfach in der Spülmaschine.
Glas – optisch spannend, technisch überzeugend
Was ich vorher gar nicht auf dem Schirm hatte: Es gibt tatsächlich Heißluftfritteusen mit Glasbehälter. Das fand ich anfangs seltsam, aber nach ein paar Einsätzen war ich begeistert. Man sieht, wie das Essen bräunt, und das Material gibt keine Stoffe ab. Einziger Nachteil: Glas ist natürlich schwerer und kann bei Stößen brechen. Trotzdem gefällt mir die Idee sehr, weil man direkt beobachten kann, was im Inneren passiert.
Mein Entscheidungsprozess – was am Ende den Ausschlag gab
Ich habe mehrere Modelle ausprobiert. Einige mit Keramikbeschichtung, andere mit Edelstahlkorb. Am Ende entschied ich mich für ein Gerät, das eine Kombination aus Edelstahl und Keramik nutzt. Der Innenraum besteht komplett aus Metall, der Korb hat eine Keramikschicht ohne PTFE oder PFAS. Für mich war das der beste Kompromiss aus einfacher Reinigung und langlebigem Material.
Mir war wichtig, dass der Hersteller das Thema transparent behandelt. Viele Firmen schreiben auf der Verpackung zwar „frei von PFOA“, sagen aber nichts über PTFE. Erst wenn explizit steht „ohne PTFE“, kann man einigermaßen sicher sein, dass kein Teflon im Spiel ist.
Erste Eindrücke nach dem Kauf
Als das Gerät ankam, fiel mir sofort auf, wie massiv es gebaut war. Kein billiger Kunststoffgeruch, kein dünnes Material. Ich wischte den Korb einmal aus, ließ ihn leer bei 180 °C für zehn Minuten laufen – ein Tipp, den ich irgendwo gelesen hatte, um eventuelle Produktionsrückstände loszuwerden – und legte dann meine ersten Pommes hinein.
Das Ergebnis überraschte mich. Die Pommes waren gleichmäßig gebräunt, außen schön knusprig und innen weich. Ich hatte nur einen Teelöffel Öl verwendet. Die Reinigung war schnell erledigt, einfach mit einem feuchten Tuch auswischen, fertig. Kein Schrubben, kein Kratzen, keine Sorge, dass etwas abplatzt.
Alltag mit einer Heißluftfritteuse ohne Teflon
Ein Gerät, das ich häufiger nutze, als ich dachte
Ich hatte befürchtet, dass die Heißluftfritteuse nach der Anfangsphase nur selten im Einsatz sein würde – wie viele Küchenmaschinen, die irgendwann im Schrank verschwinden. Das Gegenteil war der Fall. Seit ich dieses Gerät habe, nutze ich es fast täglich. Gemüse, Ofenkartoffeln, Lachs, kleine Aufläufe – alles geht schneller und mit weniger Aufwand als im Backofen.
Reinigung – mein Lieblingsargument
Das Thema Reinigung war für mich entscheidend. Ich mag keine Geräte, die nach jedem Gebrauch eine halbe Stunde Pflege brauchen. Der Korb meiner Heißluftfritteuse lässt sich einfach ausspülen, und falls mal etwas hartnäckig haftet, reicht warmes Wasser mit etwas Spülmittel. Kein Kratzen, kein Ablösen einer Beschichtung. Ich habe das Gefühl, dass das Material auch nach langer Nutzung gleich bleibt.
Temperatur und Garen
Ich benutze meistens zwischen 160 °C und 190 °C. Bei diesen Temperaturen funktioniert das Gerät optimal. Ich habe den Eindruck, dass die Hitzeverteilung gleichmäßiger ist als bei meinem alten Modell. Vermutlich liegt das daran, dass Metall und Keramik die Wärme besser reflektieren.
Worauf ich beim Kauf heute achten würde
Wenn ich heute noch einmal eine Heißluftfritteuse ohne Teflon kaufen würde, hätte ich meine eigene Checkliste parat.
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Klare Materialangaben: Steht irgendwo „PTFE-frei“ oder „PFAS-frei“, ist das ein gutes Zeichen. Nur „PFOA-frei“ reicht nicht, weil das eine andere Substanz ist.
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Herausnehmbarer Korb: Unbedingt praktisch – sonst ist das Reinigen mühsam.
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Einfache Bedienung: Ich mag Geräte, die keine zehn Programme brauchen. Zeit, Temperatur und Start – mehr braucht es nicht.
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Garraumgröße: Ein zu kleiner Korb frustriert. Lieber etwas größer wählen, selbst wenn man alleine wohnt.
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Verarbeitung: Scharfe Kanten oder billiger Kunststoff sind ein Warnsignal.
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Preis-Leistungs-Verhältnis: Hochwertige Materialien kosten etwas mehr, aber das zahlt sich langfristig aus.
Unterschiede im Geschmack – bilde dir dein eigenes Urteil
Ich wurde öfter gefragt, ob Speisen aus einer Heißluftfritteuse ohne Teflon anders schmecken. Meine Antwort: nicht wirklich. Der Unterschied liegt eher im Kopf. Ich weiß, dass kein Material verwendet wird, das sich mit der Zeit ablösen könnte. Das sorgt bei mir für ein anderes Gefühl, wenn ich das Essen auf den Teller lege.
Pommes, Gemüsechips, gebackene Zucchini – alles schmeckt wie gewohnt. Nur wer komplett auf Öl verzichtet, merkt eventuell, dass das Ergebnis etwas trockener ist. Ich gebe meist einen Sprühstoß Olivenöl hinzu, und das reicht völlig aus.
Geräte, die mir im Test positiv aufgefallen sind
Ich will keine Werbung machen, aber ein paar Modelle sind mir im Gedächtnis geblieben.
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COSORI Turbo Tower Pro – mit Keramikbeschichtung statt Teflon. Sehr solide, viele Funktionen, aber auch recht groß.
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KeMar KHF-550 – mit Glasbehälter und Edelstahlkorb. Ein ungewöhnliches Konzept, aber optisch und technisch überzeugend.
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Zwilling Airfryer – ein schlichter Aufbau, gute Haptik, klare Materialangaben.
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Philips Airfryer XXL – weit verbreitet, allerdings je nach Variante mit oder ohne PTFE, also genau hinschauen.
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Caso AirFry 6.0 – kompaktes Modell, passt gut in kleinere Küchen, teils Edelstahlkomponenten.
Ich habe mit den ersten beiden die besten Erfahrungen gemacht, weil dort klar dokumentiert ist, dass kein PTFE verwendet wird.
Ein paar Dinge, die man wissen sollte
Selbst Geräte ohne Teflon sind nicht automatisch perfekt. Manche Keramikbeschichtungen können bei sehr häufigem Gebrauch leicht ausbleichen oder uneben werden. Das ist kein Sicherheitsproblem, sieht aber optisch nicht schön aus. Edelstahlkörbe wiederum brauchen gelegentlich eine gründliche Reinigung, wenn sich Fettrückstände bilden.
Außerdem gilt: Auch bei Geräten ohne Beschichtung kann man nicht völlig ausschließen, dass irgendwo Kunststoffteile im Inneren verbaut sind – etwa in der Halterung oder in der Schublade. Wer absolut sicher gehen will, muss gezielt nach Modellen suchen, die komplett aus Metall oder Glas bestehen.
Kleine Tipps aus der Praxis
Ich habe in den letzten Monaten ein paar einfache Gewohnheiten entwickelt, die mir das Kochen mit der Heißluftfritteuse erleichtern.
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Nicht überfüllen: Lieber in zwei Durchgängen arbeiten, sonst wird das Ergebnis ungleichmäßig.
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Einmal kurz schütteln: Etwa nach der Hälfte der Garzeit hilft es, die Speisen zu bewegen – so werden sie gleichmäßig braun.
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Leichtes Ölspray: Ein paar Tropfen Öl machen den Unterschied, besonders bei Edelstahl.
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Temperatur nicht zu hoch: 200 °C klingt verlockend, ist aber selten nötig. Zwischen 170 °C und 190 °C entstehen oft bessere Ergebnisse.
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Nach dem Garen kurz abkühlen lassen: Dadurch bleibt das Innere saftiger.
Häufige Missverständnisse
Ich habe festgestellt, dass viele denken, Heißluftfritteusen seien grundsätzlich gesünder, weil sie ohne Öl auskommen. Das stimmt nur teilweise. Natürlich braucht man weniger Fett, aber das allein macht eine Mahlzeit nicht gesund. Der eigentliche Vorteil liegt für mich im Alltag: Das Kochen geht schneller, und man verwendet Zutaten bewusster.
Ein weiteres Missverständnis betrifft die Reinigung. Manche glauben, Geräte ohne Beschichtung seien schwer zu säubern. Das Gegenteil ist der Fall – zumindest, wenn man sie nicht völlig überlädt und gleich nach dem Gebrauch auswäscht.
Wie lange hält eine Heißluftfritteuse ohne Teflon?
Das ist schwer zu sagen, aber ich habe den Eindruck, dass diese Modelle langlebiger sind. Bei meinem alten Gerät war nach einem Jahr die Beschichtung sichtbar angegriffen. Mein jetziges benutze ich seit gut anderthalb Jahren – es sieht fast aus wie neu. Nichts blättert ab, keine Verfärbung, keine seltsamen Gerüche.
Wenn man es pfleglich behandelt und den Korb nicht mit Metallbesteck bearbeitet, dürfte so ein Gerät viele Jahre halten.
Mein persönliches Fazit
Ich bin froh, dass ich mich damals für eine Heißluftfritteuse ohne Teflon entschieden habe. Es war keine spontane Entscheidung, sondern das Ergebnis vieler kleiner Überlegungen. Heute weiß ich: Es geht auch ohne. Ich bekomme knusprige Ergebnisse, spare Zeit und habe das gute Gefühl, mit Materialien zu arbeiten, denen ich vertraue.
Ob man den Unterschied schmeckt? Vielleicht nicht. Aber man spürt ihn. Und das reicht mir.
Wenn du also gerade überlegst, dir eine neue Heißluftfritteuse zuzulegen, lohnt sich der Blick auf die Materialangaben. Nicht jedes Modell, das „gesund“ oder „modern“ klingt, ist automatisch frei von Teflon. Lies die Produktbeschreibung genau, achte auf Hinweise wie „PTFE-frei“ oder „PFAS-frei“ und wähle lieber ein Gerät, das ehrlich kommuniziert, was es enthält – und was nicht.
Eine Heißluftfritteuse ohne Teflon ist keine Modeerscheinung, sondern eine bewusste Entscheidung für mehr Kontrolle über das, was beim Kochen passiert. Und wenn man einmal damit angefangen hat, will man gar nicht mehr zurück.
